An der Westküste Norwegens

Röthlisberger Jasmin, Norwegen, 2017

Die ersten fünf Wochen verbrachte ich bei einer Familie in Hordaland, im windigen Westen Norwegens.

Wir unternahmen viele spannende Sachen. Ich durfte mit auf eine Pilgertour, die uns über die Berge hinunter in einen anderen Fjord führte. Ich konnte mitten im Sommer auf dem Folgefonna Gletscher im Sommerski - Center meine Pistenkünste mit 30 - jährigen Skis testen. Das war eine ziemliche Herausforderung und es war bestimmt ganz lustig mir zuzusehen...;P

Ich schwamm im Hardangerfjord, der eigentlich ziemlich warm war. Ganz im Gegenteil zum Gletscherfluss in dem ich bei 5-6°C fast Krämpfe bekam. Was aber nicht heissen soll dass es nicht lustig war..;P

Ich ging kajaken, wandern, mähte den Rasen, pflückte Erdbeeren, half im Stall und überall wo man gerade zwei Hände mehr gebrauchen konnte.

Ich durfte die Familie mit nach Midøy begleiten, die Heimatinsel meiner Gastmutter. Dabei erlebte ich so viele unglaubliche Dinge, ich weiss gar nicht was ich euch erzählen soll! Wir besuchten das Westkapp, fuhren durch Unterseetunel, gingen fischen, besuchten ein Festival....und und und...:D

Als ich ihnen erzählte, dass ich nun das erste Mal auf einer Insel sei, folgte darauf ein Tag an dem wir Øyahopping betrieben. Wir hüpften quasi von Insel zu Insel. Ich konnte mich fast nicht erholen von dem wundervollen, blauen Anblick des Atlantiks. Übrigens erst das 2. Mal, dass ich das Meer sah - dem entsprechend begeistert war ich auch.

Auf dem Heimweg fuhren wir über die Atlantic Road, besuchten die Trollstiegen und die Trollveggen, sahen den Vøringsfossen und verspeisten leckeres Rentierfleisch.

Ich könnte noch SO VIEL MEHR erzählen! Aber das weiss jeder der in einem IFYE Austausch war oder noch ist nur allzu gut...;)