Happy End: ein Pint Guinness!

Emanuel Gfeller, Irland, 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

Mein Austausch hat gestern sein Happy End erreicht: Nach unzähligen Erlebnissen habe ich zum Schluss die Guinness Brewery besucht. Es gab Parallelen zur Smithwick-Brauerei, jedoch war der Besuch mit viel mehr Touristen verbunden.

Nachdem wir alles über den Herstellungsprozess erfahren hatten, durften wir unser eigenes Pint Guinness zapfen (0.5l; das hier der Standard, nicht die "Stange"...). Das ist natürlich mit einer bestimmten Technik verbunden. Im 45°-Winkel ist das 5° kalte Glas zu halten, um dieses mit Guinness bis zur "Harve" zu füllen. Unterdessen ist das Glas langsam senkrenkt zu stellen. Danach ist Geduld gefragt: Die Sauerstoffblasen steigen, das Kohlendioxid muss sich senken. Zum Schluss ist der Bierhahn nach vorne zu stossen, um den optimalen Bierschaum hinzukriegen. Dann ist das Pint-Glas so zu servieren, dass der Gast das Guinness-Logo sehen kann. Marketing vom feinsten! :)

Das Guinness Besucherzentrum ist auch eines der höchsten Gebäude der gesetzeswegen sonst meist nur 2-stöckigen Bauten in Dublin. So geniesst man von oben auch eine herrliche Panorama-Aussicht über die ganze Stadt. Typisch irisch hat sich die Wetterlage präsentiert...

Das war meine letzte Online-Topstory. Mehr Abenteuer sind meinem Schlussbericht zu entnehmen, der im nächsten IFYE-News-Büchlein erscheinen wird. Danke für Dein Interesse! :)